Wie erstellt man einen Lebenslauf richtig?

Lebenslauf – Der Spiegel Ihres Lebens.

In Ihrem Lebenslauf geben Sie Einblicke in Ihre Vergangenheit. Hier zeigen Sie Ihrem potentiellen Arbeitgeber welche Schulbildung Sie haben, welche bisherigen Arbeiten Sie ausgeführt haben, an welchen Kursen und Fortbildungen Sie teilgenommen haben und was Ihr momentaner Familienstand ist.

Der Lebenslauf kann entweder tabellarisch oder als Text aufgebaut sein, wobei die meisten Arbeitgeber den tabellarischen Lebenslauf bevorzugen. Das hat den einfachen Grund, dass dieser fürs Auge leichter zu überblicken ist und der Betrachter sich nicht einen ganzen Text durchlesen muss um sich über die verschiedenen Lebensstationen Ihrerseits zu informieren.

 

Der Inhalt des Lebenslaufes

Der Lebenslauf unterteilt sich in folgende Überpunkte:

  • Zur Person
  • Schulbildung / Studium
  • Berufsleben
  • Fortbildungen / Seminare
  • Eigene Interessen

 

Zur Person

Beginnen Sie mit Ihrem vollen Namen, Ihrer Anschrift sowie Ihrem Geburtsdatum und -ort.

Geben Sie Einblicke in Ihre Familie, schreiben Sie entweder die Namen und Berufe Ihrer Eltern und Geschwister auf oder informieren Sie über die Tätigkeiten Ihrer eigenen Frau und evtl. Kinder. Geben Sie auch das Alter Ihrer Geschwister bzw. Kinder an.

Schulbildung / Studium

Um sich ein besseres Bild von Ihnen zu machen, ist Ihr Schul- bzw. Studiumsabschluss für den Arbeitgeber von besonderem Interesse. Wenn Sie Abitur haben informieren Sie über Ihre Leistungskurse, bei Universitätsabschluss über Ihre fachlichen Schwerpunkte.

Denken Sie auch daran den Namen und Ort der Schule / Universität anzugeben und in welchem Jahr Sie abgeschlossen haben.

Berufsleben

Machen Sie eine Auflistung Ihrer bisher ausgeübten beruflichen Tätigkeiten. Die Informationen müssen zum einen die Namen und Standorte Ihrer bisherigen Arbeitgeber enthalten, zum anderen die Zeiträume der Beschäftigunsverhältnisse (z.B. Sept. 2016 – März 2018).

Fragen Sie Ihren letzten Vorgesetzten ob Sie ihn als Ansprechpartner aufführen dürfen falls Ihr potentieller nächster Arbeitgeber fragen zu Ihrer Arbeitsmoral und -leistung haben sollte. Geben Sie in diesem Fall den Namen, Telefonnummer und Firma der Referenz an. Dies lohnt sich natürlich nur, wenn Ihr letzter Vorgesetzter zufrieden mit Ihnen war. Sollte dies nicht der Fall sein, so gibt es doch bestimmt jemand anderen an Ihrem letzten Arbeitsplatz der was nettes über Sie zu berichten hat. Ein positives Urteil eines Dritten kann Ihnen unter Umständen den entscheidenden Vorteil gegenüber Ihren Mitbewerbern bringen.

Fortbildungen / Seminare

Listen Sie Ihre durchgeführten Maßnahmen zur Fortbildung auf, indem Sie Zeitpunkte, Institute/Unternehmen der Lektoren sowie die Überbegriffe (Thematiken) der Fortbildungen/Schulungen angeben.

Gehen Sie hier nicht zu sehr ins Detail, denn genauere Informationen zu den durchgeführten Seminaren/Fortbildungen sind aus den Anlagen zu entnehmen.

Eigene Interessen

Geben Sie hier eine kurze Auskunft über Ihr Privatleben. Zeigen Sie Ihrem zukünftigen Arbeitgeber, was Sie in Ihrem Privatleben positives beschäftigt und womit Sie sich die Zeit vertreiben. Formulierungen in der Länge wie z.B. Musik hören, Sport, Lesen oder Ihre Kinder reichen vollkommen aus. Sie sollen schliesslich nur Einblicke in Ihr Privatleben und keine Akte abgeben.

Die in diesem Abschnitt aufgeführten Informationen sind die Grundlage für den persönlichen Teil im Bewerbungsgespräch. Wählen Sie die Angaben sorgfältig aus, um im Gespräch z.B. schnell auf eine lustige Geschichte überzuleiten. Diese lockert die Stimmung auf und lässt Sie in einem sympatischen Licht erscheinen.

Das Layout des Lebenslaufes

Wie bereits erwähnt gibt es zwei Möglichkeiten bei der Gestaltung Ihres Lebenslaufes. Bei der Textvariante erzählen Sie in der Ich-Form. Passen Sie hier auf, dass Sie nicht zu sehr übertreiben. Seien Sie positiv, aber heben Sie nicht ab, das erkennt ein erfahrener Personalmanager schnell.

Die beliebtere Variante ist der tabellarische Lebenslauf welcher sich recht einfach gestaltet. Geben Sie der Seite die Überschrift LEBENSLAUF oder CURRICULUM VITAE (lat.).

Dann listen Sie die fünf Überpunkte untereinander und geben die dementsprechenden Inhalte stichpunktartig an. Heben Sie die Überpunkte durch Fettdruck hervor.

Das Finish wiederum ist bei beiden Varianten gleich. In die vorletzte Zeile schreiben Sie den Ort, Monat und das Jahr. Darunter dann mit 2-3 Zeilen Abstand (je nach vorhandenem Platz) Ihren Namen.

Achten Sie bei Ihrer Unterschrift darauf dass sie den Raum zwischen den Zeilen “Ort” und “Name” erfüllt, denn die Größe der Unterschrift zeigt Ihr Selbstbewusstsein.

 


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