Minijobs - Was ist ein Minijob?



Minijobs - Grundsätzliche Begriffserklärung

Häufig werden Minijobs, 450 € Jobs, geringfügige Beschäftigung, kurzfristige Beschäftigung, Nebenjobs und Gleitzonenjobs in einen Topf geworfen. Dabei gibt es aber wichtige Unterschiede, die sich auf die Steuerlast und die unterschiedlichen Rechte und Pflichten von Arbeitnehmern und Arbeitgebern auswirken. Folgende drei Anstellungsverhältnisse sind hierbei zu unterscheiden:

Für immatrikulierte Studenten, die als Werkstudenten jobben wollen, gelten Sonderregeln. Infos für Werkstudenten, oder Arbeitgeber die Werkstudenten einstellen wollen, gibt es hier:


Quelle: www.youtube.com/user/MinijobZentrale



Minijob Regelungen Übersicht

  • Allgemeine Minijob-Regelungen

  • Minijobs sind sogenannte "geringfügige Beschäftigungen". Das Entgelt ist (mehr oder weniger) regelmäßig und kann (muss aber nicht) bis zu einem Betrag von 450 Euro im Monat reichen (kurzfristig auch darüber - siehe unten). In privaten Haushalten ist es meist weniger.

    Der Mindestlohn gilt auch bei Minijobs. Minijob Mindestlohn = 8,84 Euro (seit 2017). Alte Arbeitsverträge müssen ggf. angepasst werden!

    Bei einem Minijob gibt es keine Arbeitslosenversicherung und keine gesetzliche Kranken- oder Pflegeversicherung, in die Du einzahlen musst. Aber: Wer seinen Minijob verliert, erhält auch kein Arbeitslosengeld!

    Ein Minijob ist rentenversicherungspflichtig. Du kannst Dich aber davon befreien lassen. Ohne Befreiung zahlst Du 3,7 Prozent Deines Lohns in die Rentenversicherung ein. Damit hast Du einen (geringen) Rentenanspruch. Du hast auch Anspruch auf staatliche Zulagen - wie z.B. die Riester-Altersvorsorge.

    Minijobber sind Arbeitnehmer in Teilzeit. Du hast natürlich die gleichen Rechte wie in Vollzeit: wenn Du krank wirst, wird Dein Gehalt weiter gezahlt. Du hast auch Anspruch auf bezahlten Urlaub!

    Es gibt in jedem Ort und in jeder Stadt Minijobs, die Anmeldung erfolgt trotzdem immer zentral über die Minijob-Zentrale.


  • Fragen zum Minijob?

  • Solltest Du Fragen zu Rechtsthemen oder Versicherungen im Bereich Minijobs haben, empfehlen wir Dir den Kontakt:

    - zur Minijob Zentrale der Bundesknappschaft unter Service Telefon 0355 2902-70799 oder

    - das Bürgertelefon des Arbeitsministeriums zum Thema Arbeitsrecht 030 221911004


  • Wie viele Minijobber gibt es in Deutschland?

  • Die Bundesagentur für Arbeit gibt (für Oktober 2016) 7.399.000 geringfügig entlohnte Beschäftigte in Deutschland an.

    Zum Vergleich: Arbeitnehmer in "normalen", also gesetzlich Versicherten Jobs gibt es nur etwa 4,3-mal öfter (31.728.000).

    Woher kommen die vielen Minijobber? Studenten mit Studentenjobs, Rentner - oder ältere Arbeitnehmer mit Erfahrung und einer hauptberuflichen Tätigkeit z.B. 50plus die etwas hinzuverdienen wollen, zählen zu dieser Gruppe.

    Alle Nebenjobber, die in Privathaushalten Nebenjobs verrichten (Nachhilfe, Reinigung, Pflege, Helfer), zählen natürlich ebenfalls zu den geringfügig Beschäftigten Minijobbern.


  • Minijob gewerblich vs. Minijob privat - Unterschiede

  • Minijobs im gewerblichen Bereich sind 450-Euro-Jobs, die auch "auf 450 Euro-Basis" oder kurzfristige Beschäftigungsverhältnisse genannt werden (Definition: §8 Sozialgesetzbuch, 4. Buch).

    Minijobs in Privathaushalten - sogenannte private Minijobs - haben dieselbe gesetzliche Grundlage.

    Im Sozialgesetzbuch steht, dass bei einem Minijob das regelmäßige Entgelt 450 Euro im Monat nicht übersteigt (=5.400 Euro pro Jahr, inklusive Urlaubsgeld oder weiterer Zahlungen!)

    Du kannst aber auch ab und zu (bis maximal 3 Monate) mehr als 450€/Monat verdienen, wenn Dein Gesamtverdienst des Minijobs die 5.400€ im Jahr nicht sprengt.


  • Zusammenfassung für Arbeitnehmer

  • Die Entgelt Obergrenze für Minijobs liegt seit dem Jahr 2013 bei 450 Euro bzw. 5.400 Euro pro Jahr. Außerdem besteht seit 2013 auch für Minijobs eine Rentenversicherungspflicht. Von dieser Rentenversicherungspflicht kann man sich jedoch befreien lassen.

    Dein Arbeitgeber muss Dich in jedem Fall bei der Minijobzentrale anmelden. Hierfür hat er eine Betriebsnummer als Arbeitgeber erhalten. Du musst die Anmeldung - ein Formblatt der Minijobzentrale, welches Dir der Arbeitgeber vorlegen muss - ebenfalls unterzeichnen (quasi als Arbeitsvertrag).

    Wichtig: Keine Unterschrift = kein klar (gesetzlich) geregelter Arbeitsvertrag! Die Anmeldung Deines Minijobs bei der Knappschaft ist Aufgabe des Arbeitgebers und ein MUSS!


  • Zusammenfassung für Arbeitgeber

  • Zusammenfassung für Minijob Arbeitgber (gewerblich):
    Arbeitgeber zahlen 30 Prozent Pauschalbeiträge (15% gesetzliche Rentenversicherung, 13% gesetzliche Krankenversicherung und 2% Steuern "Pauschsteuer")

    Zusammenfassung für Minijob Arbeitgeber (privat):
    Bei Mini-Jobs in Privathaushalten zahlen Arbeitgeber Pauschalbeiträge in Höhe von 12% = (je 5% zur gesetzlichen Renten- und Krankenversicherung sowie 2% Steuern "Pauschsteuer") + Unfallversicherungsbeitrag

    Zusammenfassung für Gleitzonen Midijobs Arbeitgeber:
    Die Gleitzone liegt im Entgeltbereich von 450,01 und 850 Euro monatlich. Wichtig: es besteht Versicherungspflicht in allen Zweigen der Sozialversicherung! Ausnahme: Werkstudenten. Der Arbeitgeberanteil und Steuern fallen in üblicher Höhe an.




    Minijob Regelungen im Detail

  • Krankheit & Urlaub - welche Rechte hat man als Minijobber?

  • Die gleichen Rechte wie auch jeder andere Arbeitnehmer in Teilzeit, d.h.:

    1) Lohnfortzahlung im Krankheitsfall bei Minijob und
    2) Urlaubsgeld bei Minijob.

    Ist der Minijobber aber länger als 6 Wochen krank, so können 80% des Krankheitsgeldes von der Minijobzentrale übernommen werden (Formular U1).

    Die Formel für Urlaubstage ist grundsätzlich: (24) x (die Tage die der AN pro Woche arbeitet) : 6

    Sicherheitshalber aber lieber beim Bürgertelefon für Arbeitsrecht erkundigen: 030 221911004 (Arbeitsministerium / Arbeitsgericht)


  • Minijob als kurzfristige Beschäftigung

  • Oft wird nicht von geringfügiger, sondern von "kurzfristiger Beschäftigung" gesprochen - aber was ist das? Ein Minijob?

    Ja, es ist ein Minijob - mit kleinen Unterschieden. Ist die Beschäftigung schon zu Beginn so angelegt, dass 70 Arbeitstage oder drei Monate innerhalb eines Kalenderjahres nicht überschritten werden, ist das ein Minijob in kurzfristiger Beschäftigung.

    Wichtig: die Anstellung darf jedoch nicht berufsmäßig ausgeübt werden. Berufsmäßig = erlernter Beruf, dem Du hauptberuflich auch nachgehst. Eine kurzfristige Beschäftigung ist vor allem für die Ferienjobs von Schüler und Studenten, also die Sommerferien oder Semesterferien gedacht.

    Ab 1. Januar 2019 gilt: zwei Monate bzw. 50 Arbeitstage (Quelle: bmas)

    Ein kleiner Unterschied ist noch der Stundenlohn bei kurzfristigen Beschäftigten. Der darf im Durchschnitt 12 Euro nicht übersteigen (ein Minijobber hat hingegen keine Obergrenze). Der Mindestlohn gilt jedoch für beide gleich.


  • Minijob Mindestlohn

  • Seit 1. Januar 2017 beträgt der gesetzliche Mindestlohn 8,84 Euro.
    Damit würde sich bei geringfügigen Beschäftigungen bzw. bei allen Minijobbern die Arbeitszeit verkürzen - sofern diese bisher auf 8,50€ angestellt waren.

    In allen Fällen müsste der Arbeitsvertrag korrigiert werden, 8,50 Euro gibt es ja nicht mehr - da muss also mindestens 8,84 Euro stehen! Eine Obergrenze für den Stundenlohn gibt es nicht, außer bei der kurzfristigen Beschäftigung (siehe oben).

    Arbeitsstunden Liste bzw. §17 Mindestlohngesetz:

    Alle Arbeitgeber !müssen! eine detaillierte Stundenaufzeichnungen für Ihre Minijobber führen, 2 Ausnahmen gibt es aber: Im Privathaushalt (also nicht gewerblich) und bei Familienangehörigen muss keine Liste geführt werden.


  • Minijobs und Arbeitslosigkeit - Hartz IV

  • Bekommt man Arbeitslosengeld ALG 1 oder 2, obwohl man einen Minijob macht?

    Beim ALG-I bleiben vom Netto 165 € anrechnungsfrei - was darüber hinausgeht wird in voller Höhe angerechnet - für Minijobber, die den Nebenjob bereits vor der Arbeitslosigkeit ausgeübt haben, gibt es eine Sonderregelung bei der Anrechnung.

    Beim Nebenjob während der Arbeitslosigkeit ist zwingend darauf zu achten, dass maximal 14,99 Stunden (also 14 Stunden und 59 Minuten) und auf keinen Fall genau 15,00 Stunden pro Woche erreicht werden. 15 Stunden sind nämlich zu viel!

    Beim ALG-II gelten andere Anrechnungsregelungen. Eine Stundenbegrenzung wie beim ALG-I gibt es nicht. 100 Euro sind frei. Von dem, was du darüber verdienst - also zwischen 100,01 Euro und 1.000,00 Euro sind immer 20% frei.

    Beispielrechnung bei 450 Euro Verdienst:
    100 Euro sind frei. Darüber verdienst Du aber ja 350 Euro. Von den 350 Euro sind 20% frei. D.h. 350*20% = 70 Euro. Folglich sind 100 Euro +70 Euro frei: = 170 Euro


  • Minijob 1, Minijob 2, Minijobs 3 – mehrere Minijobs

  • Hast Du mehrere Minijobs bei unterschiedlichen Arbeitgebern? Kein Problem, das ist erlaubt. Jedoch musst Du aufpassen, wenn Du mehr als 450 Euro pro Monat verdienst. Versicherungspflichtig in der Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung sind alle Arbeitnehmer, die mehr als 450 Euro pro Monat verdienen!

    Minijob und trotzdem mehr als 450€ verdienen?
    Du kannst jährlich 2400 Euro mehr verdienen – bzw. 200€ pro Monat mehr, also sozusagen ein 650€ Minijob. Das geht aber nur, wenn Du für eine öffentlich-rechtliche oder gemeinnützige Körperschaft tätig bist, zum Beispiel: Vereine, soziale Einrichtungen, Kirchen, etc.

    Außerdem musst Du pädagogisch oder künstlerisch tätig sein, oder in der Pflege (Altenpflege, Krankenpflege, Behinderung) arbeiten. Das Stichwort hier heißt „Übungsleiterpauschale".

    Ein Minijob mit der Übungsleiterpauschale kann also 650 Euro im Monat Entgelt bringen, und zwar sozialversicherungsfrei. Das gilt aber nicht nur für den Minijob! Die 2400€ kann jeder Arbeitnehmer, jeder Student, jeder Hausmann/Hausfrau und jeder Arbeitslose verdienen, wenn er nicht mehr als 1/3 seiner Zeit als Übungsleiter arbeitet. Der Übungsleiter unterstützt mit seiner Arbeit gemeinnützige Arbeiten mit pädagogischer Ausrichtung (Ausbilder (auch an Tieren), Dozent (Vorträge), Pfleger, Erzieher, Künstler, Chroleiter, Förderer, Dirigent, etc.).


  • Minijobs sind rentenversicherungspflichtig

  • Der Arbeitgeber zahlt für eine geringfügige Beschäftigung seines Minijobbers den Pauschalbeitrag zur Rentenversicherung in Höhe von 15 Prozent des Entgelts. Minijobber müssen zusätzlich 3,7 Prozent zahlen. Du kannst Dich von der Rentenversicherung aber befreien lassen, schriftlicher Erklärung gegenüber des Arbeitgebers reicht aus.

    Vorteile der Rentenversicherung:
    Der Minijob zählt dadurch zu den Pflichtarbeitszeiten, die bei Ansprüchen auf medizinische Rehabilitation, Umschulungen oder Ähnlichem als Nachweis erbracht werden muss. Neben der Erhöhung der Rente um ca. 4,30 Euro pro Jahr (5400€ pro Jahr Brutto Entgelt) hast Du Anspruch auf die staatliche Riester-Förderung.

    Fragen zur Rentenversicherung?
    Die Beratungsstelle der Deutschen Rentenversicherung hilft Dir kostenfrei unter der Servicenummer: 0800 1000 4800.


  • Der Minijob ist krankenversichert, Du nicht

  • Der Arbeitgeber führt eine Pauschale ab (13%), außer Du bist privatversichert. Du hast jedoch keinen Anspruch auf die Leistung, da die Pauschalabgaben in den allgemeinen Gesundheitsfonds fließen. Du musst also freiwillig gesetzlich oder privat oder familien-krankenversichert sein, das ist auch gesetzliche Vorschrift! Für Flüchtlinge als Minijobber gibt es einen Sonderfall. Da einen Flüchtling nicht krankenversichert ist, muss auch der Arbeitgeber keine Abgabe leisten.


  • Minijobs im Privathaushalt

  • Hier profitieren Minijobber und privater Arbeitgeber! Die Pauschalabgaben sind viel geringer, die Steuerermäßigung viel höher. Warum? Der Staat will private Minijobs sehr stark fördern, z.B. als Haushaltshilfe, im Pflegebereich, etc.


    Wichtig für Arbeitgeber: Vergiss nie Deinen Minijobber anzumelden!

    Wissenswertes:
    - Pauschale Abgaben privat
    - Pauschale Abgaben gewerblich

    Alle Infoblätter und Formulare der Minijobzentrale für private Haushalte findest Du hier.


  • Minijob-Rechner





  • Gleitzonenjob Regelungen

  • Midijobs - Gleitzonenjobs (450,01 Euro bis 850 Euro)

  • Übersteigt das Einkommen regelmäßig 450€ und unterschreitet 850€, spricht man von der Gleitzone. Arbeitgeber und Arbeitnehmer teilen sich (wie in normalen Jobs) die Beiträge zur Gesamtsozialversicherung, aber:

    Der Arbeitnehmeranteil zur Sozialversicherung ist anfänglich (bei Entgelt 450,001) sehr viel geringer und steigt dann linear an (bis 850 Euro). Hier gilt danns chon fast die übliche Teilung der Gesamtsozialversicherung durch Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Der Zusatzbeitragssatz bleibt 2017 bei 1,1 Prozent und ist vom Arbeitnehmer zusätzlich für die Krankenkasse zu entrichten.

    Für 2017 gilt:
    Gesamtsozialversicherungsbeitragssatz = 39,95%.
    Der Faktor F (zur Berechnung) beträgt 0,7509.

    Die Berechnungsformel lautet:
    F * 450 + ([850/(850-450)] - [450/(850-450)] * F) * (Arbeitsentgelt - 450)

    Leider ist die Berechnung in der Gleitzone (wie man sieht) etwas umständlich. Dafür gibt es aber den Rechner der Minijobzentrale.

    Einfaches Fazit:
    Gleitzonenjobs sind nicht so attraktiv wie Minijobs!



  • Gleitzonen-Rechner






  •  
     
    Minijobs im gewerblichen Bereich 2017
     
     
     
    Minijobs im Privathaushalt 2017
     
     


    Videos zum Thema Minijob

  • Muss der Verdienst aus dem 450-Euro-Minijob bei der Einkommensteuer angegeben werden?

  • Quelle: www.youtube.com/user/MinijobZentrale

  • Darf man ohne Hauptbeschäftigung mehrere 450-Euro Minijobs gleichzeitig ausüben?

  • Quelle: www.youtube.com/user/MinijobZentrale

  • Darf man neben einer Hauptbeschäftigung mehrere 450-Euro Minijobs ausüben?

  • Quelle: www.youtube.com/user/MinijobZentrale

  • Dürfen arbeitslose Gemeldete bzw. Arbeitssuchende einen Minijob ausüben?

  • Quelle: www.youtube.com/user/MinijobZentrale

  • Wie ist das Arbeitsentgelt eines kurzfristigen Minijobs zu versteuern?

  • Quelle: www.youtube.com/user/MinijobZentrale



    Wo werden Minijobs angeboten?

    Minijobs werden angeboten in sämtlichen deutschen Städten, wie z.B. Erfurt, Koblenz, Halle, Dresden, Frankfurt an der Oder, Lübeck, Potsdam, München, Kassel, Hannover, Frankfurt am Main, Neubrandenburg, Osnabrück, Passau, Kiel, Hamburg, Köln, Chemnitz, Ruhrgebiet, Stuttgart, Aachen, Bonn, Braunschweig, Rostock, Leipzig, Karlsruhe, Kaiserslautern, Augsburg, Mainz, Berlin, Münster, Fulda, Freiburg ...

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    Quellen der Texte, PDFs und Videos: minijob-zentrale, Knappschaft Bahn See, finanz tip, Deutsche Wirtschaft AG - Januar 2017

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