{"id":987,"date":"2018-10-18T15:25:07","date_gmt":"2018-10-18T13:25:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gelegenheitsjobs.de\/jobboerse\/?p=987"},"modified":"2021-09-23T14:48:45","modified_gmt":"2021-09-23T12:48:45","slug":"bewerbung-onlinebewerbung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gelegenheitsjobs.de\/jobboerse\/bewerbung-onlinebewerbung\/","title":{"rendered":"Sollte man sich online oder per Post bewerben?"},"content":{"rendered":"<p>Online-Bewerbung: Worauf muss man achten? Gerade wenn man im Internet surft findet man sehr viele Stellenm\u00e4rkte und Stellenangebote. In der heutigen Zeit ist es g\u00e4ngige Praxis, Stellenausschreibungen in Print- und Onlinemedien zu schalten. Nicht nur das Arbeitsamt, auch Unternehmen aller Branchen, die Stellenanzeigen in den Tageszeitungen schalten, suchen oft parallel \u00fcber das Internet ihren n\u00e4chsten Arbeitnehmer. Auf den entsprechenden Internetseiten dieser Unternehmen sind oft eigene Bereiche f\u00fcr Karriere\/Jobs eingerichtet.<\/p>\n<p>Doch in welcher Form sind Bewerbungen erw\u00fcnscht? Gelegentlich steht in der Stellenanzeige beschrieben in welcher Form Sie sich dort vorstellen sollen. Wenn E-Mail-Adressen im Zusammenhang mit der Ausschreibung genannt werden, so ist es durchaus sinnvoll eine digitale Bewerbung zu schicken.<\/p>\n<h2>Welches Bewerbungsformat ist erw\u00fcnscht?<\/h2>\n<p>Eine Garantie ob eine im Web publizierte Stellenanzeige eine Antwort per Online-Bewerbung w\u00fcnscht, gibt es leider nicht. Rufen Sie darum kurz in der Personalabteilung des Unternehmens an und fragen Sie, wie die Bewerbung erw\u00fcnscht ist. Oft ist das Motto der Firmen immer noch: &#8220;Online Ausschreibung lesen &#8211; klassisch bewerben&#8221;.<\/p>\n<p>Wie kann man erkennen ob das ausschreibende Unternehmen eine online- oder schriftliche Bewerbung w\u00fcnscht, und wie soll diese gegebenenfalls aussehen? Durch den Aufbau und die Art Ihrer Pr\u00e4sentation k\u00f6nnen Sie entscheidende Pluspunkte sammeln. Um den bestm\u00f6glichen Eindruck zu hinterlassen ist hier vor allem Recherchieren angesagt.<\/p>\n<p>Ob schriftliche oder Online-Bewerbung, wenn Sie sich etwas \u00fcber den Gegen\u00fcber informieren, k\u00f6nnen Sie auch leichter auf seine Anforderungen eingehen was den Job betrifft, da Sie sich z.B. im voraus \u00fcber die Gesch\u00e4ftslage und Felder des Unternehmens informiert haben. An relevante Informationen kommt man heute viel einfacher als vor einigen Jahren, als man noch Archive von Bibliotheken, Verlagen oder Wirtschaftsinstituten durchst\u00f6bern musste um etwas in Erfahrung zu bringen.<br \/>\nOb Konzerne, gro\u00dfe, mittelst\u00e4ndische oder auch kleine Unternehmen &#8211; die meisten pr\u00e4sentieren sich mittlerweile mit einer Internetseite. Suchen Sie mithilfe Ihrer Lieblingssuchmaschine die Internetseite des Unternehmens und nutzen die Sch\u00e4tze, die in der Welt des Internets verborgen sind!<\/p>\n<p>Obwohl die Akzeptanz von Online-Bewerbungen immer mehr zunimmt und eine Vielzahl von Unternehmen aufgeschlossen gegen\u00fcber neuen Technologien und insbesondere dem Internet sind, d\u00fcrfen Sie nicht vergessen, dass sich der selbstverst\u00e4ndliche Umgang mit dem Internet noch nicht bei allen Personalchefs durchgesetzt hat. Ist in der Stellenanzeige keine E-Mail Adresse angegeben, sondern nur eine postalische Adresse, ist dies eine klare Botschaft: Hier ist eine Online-Bewerbung nicht erw\u00fcnscht!<\/p>\n<p>F\u00fcr beispielsweise Hochschul-Absolventen haben einige Unternehmen ihr Bewerbungsverfahren konsequent aufs Internet abgestimmt und freuen sich \u00fcber entsprechend ausf\u00fchrliche Bewerbungen \u00fcber das Internet. Wird der Bewerber ausdr\u00fccklich im Internet zu einem Auswahlverfahren eingeladen, so kann man davon ausgehen dass das Unternehmen offen f\u00fcr Online-Bewerbungen ist und detaillierte Daten auch zu sch\u00e4tzen weiss.<\/p>\n<p>Wenn f\u00fcr das Bewerbungsverfahren Frageb\u00f6gen oder Formulare auf die Internetseiten des Unternehmens gestellt werden, wird das Benutzen dieser auch erwartet. F\u00fcr eine ausf\u00fchrliche Selbstdarstellung bleibt jedoch auf den standardisierten Bewerbungsb\u00f6gen nur wenig Platz. Drucken Sie am Besten den Bewerbungsbogen aus um vorher offline in Ruhe Ihre Formulierungen verfassen zu k\u00f6nnen. Hier m\u00fcssen Sie mit wenigen Worten \u00fcberzeugen!<\/p>\n<h2>Die eigene Bewerbungs-Homepage<\/h2>\n<p>Mit Ihrer eigenen Bewerbungs-Homepage k\u00f6nnen Sie alle Ihren potenziellen Arbeitgeber interessierenden Informationen einbinden: Lebenslauf, Zeugnisse, Urkunden, Zusatzqualifikationen, Berufserfahrung, Ihr Foto und andere Informationen \u00fcber Sie sind hier ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p>Hier haben Sie auch genug Platz f\u00fcr all das, was Sie in einer Online-Bewerbung nicht unterbringen k\u00f6nnen. Verweisen Sie im Anschreiben Ihrer Bewerbung auf Ihre Homepage wenn Sie \u00fcber eine solche verf\u00fcgen.<\/p>\n<h2>Unsere Empfehlung<\/h2>\n<p>Wir empfehlen, vor dem Versand der Bewerbung &#8211; wenn m\u00f6glich &#8211; telefonisch in Erfahung zu bringen, wer der Ansprechpartner f\u00fcr Ihre Bewerbung ist und auf welchem Wege er Ihre Bewerbung erhalten m\u00f6chte. Ist keine Telefonnummer angegeben, aber sowohl eine postalische Anschrift als auch eine E-Mail-Adresse, dannk\u00f6nnen Sie auch beide M\u00f6glichkeiten nutzen &#8211; denn dadurch erh\u00f6hen Sie Ihre Chance, im Ged\u00e4chtnis zu bleiben.<\/p>\n<p>Eine eigene Homepage ist hervorragend f\u00fcr Bewerbungen geeignet, deren Arbeitsgebiet viel mit Pr\u00e4sentation, Web-Design oder Programmierung zu tun hat. Hier ist es wie bereits erw\u00e4hnt eine Vorab-Demonstration Ihrer F\u00e4higkeiten auf dem Gebiet.<\/p>\n<h2>Und zum Abschlu\u00df &#8211; Ein Dutzend guter Tipps&#8230;<\/h2>\n<p><b>1. Adresse \/ Ansprechpartner<\/b><\/p>\n<p>Ob f\u00fcr schriftliche oder Online-Bewerbungen, den richtigen Ansprechpartner im Unternehmen zu nennen ist von h\u00f6chster Wichtigkeit f\u00fcr den weiteren Erfolg. Normalerweise ist in der Stellenanzeige der\/die Ansprechpartner\/in im Unternehmen angegeben, sollte dies nicht der Fall sein, so rufen Sie die Firma an und erkundigen sich nach dem vollen Namen der\/desjenigen. Dies gilt auch wenn die im Stellenangebot angegebene E-Mail Adresse an die Zentrale der Firma (z.B. info@&#8230; , office@&#8230; firma@&#8230; usw.) geht. Rufen Sie auch hier vorher kurz an oder erkundigen Sie sich per E-Mail nach der zust\u00e4ndigen Person im Unternehmen.<\/p>\n<p><b>2. Betreff<\/b><\/p>\n<p>In der Betreff-Zeile Ihrer E-Mail sollten Sie klar angeben worum es geht. Auf diese Weise kann die E-Mail ohne gro\u00dfen Aufwand richtig eingeordnet werden und hebt sich unter Umst\u00e4nden auch von den anderen Emails im Posteingangkonto ab.<\/p>\n<p><b>3. Absender<\/b><\/p>\n<p>Nennen Sie im Anschluss an Ihr Anschreiben Ihre komplette Adresse inklusive Telefon- und Fax-Nr. und Ihre E-Mail-Adresse.<\/p>\n<p><b>4. Anschreiben<\/b><\/p>\n<p>Halten Sie das Anschreiben immer f\u00f6rmlich. Obwohl der Ton in der Internetbranche oftmals recht unkonventionell ist, sollten Sie sich nicht dazu verleiten lassen, Ihr Anschreiben zu l\u00e4ssig zu verfassen. Hier sind Sorgfalt und korrekter Umgangston Pflicht, denn Ihr Ansprechpartner ist nicht Ihr Chat-Partner, sondern vielleicht Ihr n\u00e4chster Arbeitgeber.<\/p>\n<p>Da einige E-Mail Programme Umlaute und &#8220;\u00df&#8221; nicht lesen k\u00f6nnen sollten Sie beim Schreiben das englische Alphabet verwenden um Problemen vorzubeugen.<\/p>\n<p>Das Anschreiben sollte wie ein konventionelles Anschreiben auf Papier aufgesetzt und gegliedert sein. Der einzige Unterschied zum schriftlichen Anschreiben liegt in der L\u00e4nge. Fassen Sie sich k\u00fcrzer als auf dem Papier. Formulieren Sie im Anschreiben kurz und pr\u00e4gnant, was Sie zu sagen haben. Falls der Empf\u00e4nger Ihrer E-Mail diese nicht ausdruckt, ist ein langer Text auf dem Computermonitor f\u00fcr das Auge anstrengend und somit unangenehm zu lesen.<\/p>\n<p>Durch Abs\u00e4tze gestalten Sie das Anschreiben und gliedern es \u00fcbersichtlich. Weisen Sie einerseits auf die von Ihnen beigef\u00fcgten Anlagen hin, bieten Sie dem Unternehmen aber auch immer an, Ihre Unterlagen in einer Mappe zusammengestellt per Post nachzureichen.<\/p>\n<p><b>5. Aufbau<\/b><\/p>\n<p>Verfassen und versenden Sie die Anschreiben, den Lebenslauf, die Arbeitsproben und Zeugnisse in einzelnen Dokumenten.<\/p>\n<p><b>6. Dateiumfang<\/b><\/p>\n<p>Ihre Bewerbungs E-Mail sollte nicht gr\u00f6\u00dfer als 5 MB sein. Oft sind die &#8220;Firewalls&#8221; auf Dateigr\u00f6\u00dfen programmiert, sodass Dateien die z.B. 5 MB \u00fcberschreiten, automatisch nicht zum Empf\u00e4nger weitergeleitet werden und im Abfallkorb landen. Es ist durchaus m\u00f6glich eine Bewerbung mit diesem Umfang zu machen. Ist die Datei zu gro\u00df, so versuchen Sie mithilfe von Bildbearbeitung die Dateigr\u00f6\u00dfe zu reduzieren.<\/p>\n<p>Versuchen Sie das Komprimieren der Daten (zip-Format) zu umgehen. Das ist ein Schritt zuviel f\u00fcr den Empf\u00e4nger um Ihre Bewerbung zu sehen.<\/p>\n<p><b>7. Grafiken &amp; Bilder<\/b><\/p>\n<p>Wenn Sie Grafiken oder Zeichnungen als Grafikformat in Ihrer Bewerung speichern und versenden, laufen Sie Gefahr, dass der Empf\u00e4nger die Daten nicht entschl\u00fcsseln kann und somit Ihre Bewerbung nicht vollst\u00e4ndig zu sehen bekommt. Ber\u00fccksichtigen und vermeiden Sie dies, denn die von Ihnen benutzten Grafikprogramme sind nicht zwangsl\u00e4ufig auf dem Rechner Ihres Ansprechpartners installiert.<\/p>\n<p><b>8. Design<\/b><\/p>\n<p>Wenn Ihre Bewerbung in die engere Auswahl kommt, wird diese auf jeden Fall ausgedruckt werden. Aus diesem Grund sollten Sie es nicht vers\u00e4umen die Bewerbung vollst\u00e4ndig ausgedruckt anzusehen. Erst wenn die Bewerbung auch auf dem Papier gut aussieht k\u00f6nnen Sie zufrieden sein.<\/p>\n<p><b>9. Dateiformate<\/b><\/p>\n<p>Da MS-Office auf fast jedem Unternehmensrechner installiert ist, haben Sie gute Chancen dass Ihre Bewerbung auch gelesen werden kann, wenn Sie sie als Word-kompatible Datei abspeichern.<\/p>\n<p><b>10. Ausdruck der Bewerbung beim Unternehmen<\/b><\/p>\n<p>Online Bewerbungen werden in der Regel ausgedruckt um Sie in Ruhe ansehen zu k\u00f6nnen. Bieten Sie daher dem Unternehmen unbedingt an, ihnen die schriftlich erstellte Bewerbungsmappe per Post zukommen zu lassen. Somit Wissen Sie in welcher Form Ihre Unterlagen beim Unternehmen vorliegen, denn Sie wissen nicht ob der E-Mail Ausdruck Ihrer Bewerbung in einer Folie abgelegt oder nur zusammen getackert wurde.<\/p>\n<p><b>11. Kommunikationsweg<\/b><\/p>\n<p>Da Sie den E-Mail-Verkehr als erstes Kommunikationsmittel zum Unternehmen gew\u00e4hlt haben, k\u00f6nnen Sie davon ausgehen, dass die Antwort auf Ihre Bewerbung ebenfalls auf diesem Weg kommuniziert wird. Kontrollieren Sie regelm\u00e4\u00dfig Ihr E-Mail Konto ob eine Antwort des Unternehmens eingegangen ist.<\/p>\n<p><b>12. Virenschutz<\/b><\/p>\n<p>Viele Unternehmen sch\u00fctzen Ihre E-Mail Konten mit sogenannten &#8220;Firewalls&#8221;. Diese Firewalls sind wie ein Schutzwall f\u00fcr das Konto und sperren je nach Programmierung die Posteing\u00e4nge gegen gewisse Dateifomate. Vergessen Sie also nicht, dass Sie als Absender dem Unternehmen (noch) nicht bekannt sind &#8211; somit liefern Sie eine &#8220;Datenquelle unbekannter Herkunft&#8221;.<\/p>\n<p>Aus Sicherheitsgr\u00fcnden \u00f6ffnen viele Unternehmen Emails mit Anlagen nicht. Hier ist die Gefahr, dass die Anlagen der Bewerbung gar nicht erst ge\u00f6ffnet werden, gro\u00df. Daher lohnt es sich einen Tag nach Abschicken der E-Mail beim Unternehmen anzurufen um sich zu erkundigen ob die E-Mail den Empf\u00e4nger erreicht hat. Auf diese Weise zeigen Sie zum einen Interesse und treten zudem telefonisch mit Ihrem Ansprechpartner in Kontakt &#8211; das ist Ihre Chance, um schon am Telefon einen sympatischen und motivierten Eindruck zu hinterlassen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Online-Bewerbung: Worauf muss man achten? Gerade wenn man im Internet surft findet man sehr viele Stellenm\u00e4rkte und Stellenangebote. 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