{"id":983,"date":"2018-10-18T15:07:37","date_gmt":"2018-10-18T13:07:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gelegenheitsjobs.de\/jobboerse\/?p=983"},"modified":"2021-09-23T14:48:10","modified_gmt":"2021-09-23T12:48:10","slug":"bewerbung-probezeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gelegenheitsjobs.de\/jobboerse\/bewerbung-probezeit\/","title":{"rendered":"Was gibt es in der Probezeit zu beachten?"},"content":{"rendered":"<p>Die Probezeit ist ein gegenseitiges Beobachten und Bewerten. Sie haben das Bewerbungsgespr\u00e4ch erfolgreich hinter sich gebracht, den Vertrag unterschrieben und somit den Schritt durch die T\u00fcr getan. Sehr gut, doch erinnern Sie sich an Ihren ersten Schultag? Als Sie diesen Schritt ins Klassenzimmer gehen mussten um einen Platz zu finden? Wie vor jeder Ver\u00e4nderung im Leben ist auch hier Nervosit\u00e4t ganz normal, und Sie wollen schlie\u00dflich Ihren Platz im Unternehmen finden, oder?<\/p>\n<p>Die Probezeit ist wie die meisten wissen, aber nicht bedenken, ein gegenseitiges Beobachten. Ihrem Arbeitgeber geht es im Grunde nicht anders als Ihnen. Er kennt Sie auch nicht und wei\u00df nur was Sie in der Bewerbung oder dem Gespr\u00e4ch erw\u00e4hnt haben. Sie sollten sich in der Probezeit dar\u00fcber klar werden ob Sie in dieses Unternehmen passen und dort l\u00e4nger arbeiten wollen, oder vielleicht doch weiter nach der richtigen Stelle suchen sollten &#8211; aus welchen Gr\u00fcnden auch immer.<\/p>\n<p>Gerade weil die erste Zeit des Besch\u00e4ftigungsverh\u00e4ltnisses eine Phase des Kennenlernens ist sind die K\u00fcndigungsfristen hier k\u00fcrzer als im festen Besch\u00e4ftigungsverh\u00e4ltnis. Hier sind die K\u00fcndigungsfristen in der Regel vom &#8220;Monatsende&#8221; bis hin zum &#8220;darauffolgenden Arbeitstag&#8221; k\u00fcndbar.<\/p>\n<p>Um Ihnen den Einstieg in Ihre neue Arbeitstelle etwas zu erleichtern haben wir einige Tipps f\u00fcr Sie. Diese werden Ihnen die ersten Wochen im neuen Unternehmen erleichtern.<\/p>\n<h2>Der erste Tag<\/h2>\n<p>Auch hier ist gute Vorbereitung das A und O. Nehmen Sie nochmals Ihre recherchierten Unterlagen zum Unternehmen und Ihrem Arbeitsplatz zur Hand und gehen diese durch. Jetzt lohnt es sich auch mit der Presseabteilung des Unternehmens Kontakt aufzunehmen. Rufen Sie dort an und sagen Ihrem Kollegen welche Informationen Sie aus dem Pressearchiv ben\u00f6tigen. Hier finden sich nicht nur Imagebrosch\u00fcren, Presse- und Messemappen, sondern auch die Pressemitteilungen des Unternehmens der letzten Jahre zu den verschiedenen Unternehmensbereichen.<\/p>\n<p>Hat Ihr Arbeitgeber kein solches Archiv, so erkundigen Sie sich in der Marketingabteilung nach Informationen die der Verkaufsf\u00f6rderung dienen. Falls Ihr Arbeitsgebiet spezieller Ausrichtung ist sollten Sie sich bereits vor Antritt des Jobs mit der &#8220;Materie&#8221; besch\u00e4ftigen.<\/p>\n<h2>Kleider machen eben doch Leute!<\/h2>\n<p>Ihr Outfit &#8211; Ihr Image. Durch Ihr Auftreten machen Sie bereits Aussagen bevor Sie den Mund ge\u00f6ffnet haben. Am ersten Auftreten oder Eindruck, ganz wie man m\u00f6chte, versuchen sich Menschen ein Bild vom Gegen\u00fcber zu machen. Je nach Ihrer Position und der Gr\u00f6\u00dfe des Unternehmens sollten Sie Ihre Kleidung einerseits anpassen. Bleiben Sie sich dabei immer selbst treu und geben Ihrem Outfit dadurch Ihre pers\u00f6nliche Note.<\/p>\n<p>Machen Sie sich also vor dem ersten Besuch beim neuen Arbeitgeber etwas mehr Gedanken \u00fcber Ihr Outfit. In manchen Unternehmen gibt es Kleiderregeln, in anderen wird die Arbeitskleidung gestellt. Sollten Sie in einem dieser gelandet sein so wurde Ihnen das bestimmt bereits gesagt.<br \/>\nVielleicht ist ein Gang zum Friseur angebracht? Ein gepflegtes Erscheinungsbild macht immer einen guten Eindruck.<\/p>\n<p>Achten Sie darauf, dass Sie nicht \u00aboverdressed\u00bb sind &#8211; gerade wenn das Unternehmen von Jeansfetischisten beherrscht wird. Sollten Sie zu leg\u00e9re gekleidet sein, so kann das ebenso negative Auswirkungen haben.<\/p>\n<p>Passen Sie sich ein wenig an, aber verlieren Sie nicht Ihre Individualit\u00e4t.<\/p>\n<h2>Connections f\u00fcr den Erfolg<\/h2>\n<p>Teamf\u00e4higkeit ist ein wesentlicher Bestandteil vieler Jobs, also seien Sie offen f\u00fcr das Neue und fordern Ihre soziale Ader im Umgang mit Menschen etwas mehr.<\/p>\n<p>Gehen Ihre Kollegen Mittagspause machen, so gehen Sie mit. Jetzt k\u00f6nnen Sie Ihre neuen Kollegen mal fernab vom Arbeitsplatz erleben und besser kennen lernen. So lernen Sie nicht nur die Strukturen und Hierarchien innerhalb des Unternehmens kennen, sondern auch zahlreiche Mitarbeiter, die vielleicht nicht genau in Ihrer Abteilung arbeiten. Au\u00dferdem bekommen Ihre neuen Kollegen vielleicht einen schlechten Eindruck von Ihnen wenn sie gleich zu Beginn das Gef\u00fchl vermittelt bekommen, Sie wollten sich abgrenzen. Gehen Sie nicht mit in die Pausen wie alle anderen, wird dieses Verhalten oft als arrogant verstanden und ausgelegt.<\/p>\n<p>Trotten Sie Ihren Kollegen auf keinen Fall hinterher, versuchen Sie an den Gespr\u00e4chen teilzunehmen. Fragen sind durchaus erlaubt, doch sollten sich diese in Grenzen halten, schlie\u00dflich wollen Sie ja niemandem auf die Nerven gehen, oder? Es ist wichtig gleich in den sozialen Kontakt mit Ihren Kollegen zu treten, da Sie sonst zahlreiche Informationen erst bedeutend sp\u00e4ter erreichen. Einen Tratsch auf dem Flur zu halten oder zu den Pausen zu gehen, ist also keinesfalls vertane Zeit. Es ist ein fester Bestandteil der Einarbeitungsphase. Das Kennenlernen der Kollegen und des Unternehmens selbst ist gerade zu Beginn des Arbeitsverh\u00e4ltnisses wichtig, damit Sie sich noch innerhalb der Probezeit dar\u00fcber klar werden k\u00f6nnen, ob dies wirklich der Job ist den Sie suchen oder ob Ihre Pilgerfahrt durch den Arbeitsmarkt weitergeht.<\/p>\n<h2>Lauschen und Lernen<\/h2>\n<p>Wie in jedem Betrieb gibt es in auch an Ihrem Arbeitsplatz unausgesprochene Regeln und andere interne Normen die man beachten muss. Sie werden immer wieder Gespr\u00e4che mitbekommen in welchen man sich z.B. \u00fcber Kollegen beschwert oder gar l\u00e4stert. Mischen Sie sich auf keinen Fall in dieses Gespr\u00e4ch ein, Sie k\u00f6nnten in ein sehr unangenehmes Fettn\u00e4pfchen treten. Lauschen Sie eher und erhalten Sie so einen Einblick in interne Angelegenheiten. Lernen Sie auf diese Weise Ihre Kollegen ein bisschen besser einzusch\u00e4tzen.<\/p>\n<p>Merken Sie sich in der ersten Zeit im Unternehmen besonders gut was Ihnen gesagt wird, denn hier verstecken sich weitere Normen zum Tagesablauf am Arbeitsplatz. Zudem k\u00f6nnen Sie andere n\u00fctzliche Infos rund um Ihren Job in Erfahrung bringen, also fragen Sie, denn am Anfang d\u00fcrfen Sie es noch. Vergessen Sie aber nicht nachzudenken bevor Sie reden und \u00fcberlegen sich die Formulierung Ihrer Frage gut.<\/p>\n<h2>Freundlich &#8211; aber bestimmt<\/h2>\n<p>Die Position im Team in einer Abteilung zu finden ist f\u00fcr Neulinge im Unternehmen in der Regel besonders schwer. Einige Kollegen versuchen beispielsweise die pers\u00f6nlichen Grenzen des Neulings auszureizen. Anzeichen f\u00fcr eine solche Tendenz sind das Abw\u00e4lzen ungeliebter Aufgaben oder das Untergraben der Autorit\u00e4t des neuen Kollegen.<\/p>\n<p>Setzen Sie vom ersten Tag an fest, wie strapazierf\u00e4hig Ihr Geduldsfaden ist. Stecken sie gleich zu Beginn die Grenzen klar ab. Verwechseln Sie aber vor allem nicht Verbindlichkeit im Umgang mit Ihren Kollegen mit Nachgiebigkeit. Seien Sie freundlich &#8211; aber bestimmt.<\/p>\n<p>Konfrontationen mit Kollegen dieser Art sind fast unumg\u00e4nglich, da Sie es auf genau diese abgesehen haben. Sogar wenn Ihr Gegen\u00fcber die Fassung verliert, sollten Sie cool bleiben. Stecken Sie Ihr Revier ab und zeigen Ihrem Diskussionspartner wo die Grenze ist. Bleiben Sie dabei jedoch immer freundlich. Entschlossenes Auftreten wird in der Regel als Standhaftigkeit gewertet.<\/p>\n<p>Hilfsbereitschaft den Kollegen gegen\u00fcber ist ein anderes Kapitel. Dass Sie aufpassen sollen, nicht ausgenutzt oder ver\u00e4ppelt zu werden bedarf keiner weiteren Diskussion. Das hei\u00dft aber nicht, dass Sie Ihren Kollegen nicht mit kleinen Gef\u00e4lligkeiten zur Hand gehen sollen. Ganz im Gegenteil &#8211; Hilfsbereitschaft ist eine wichtige Eigenschaft, diese muss allerdings auf Gegenseitigkeit beruhen.<\/p>\n<h2>Kommunikation ist alles<\/h2>\n<p>Was bereits in den ersten Monaten schief geht, l\u00e4sst sich sp\u00e4ter nur schwer gerade r\u00fccken &#8211; das ist eine Tatsache.<\/p>\n<p>Um Fehler aller Art fr\u00fch zu vermeiden, so dass diese nicht Routine werden, ist es wichtig das Gespr\u00e4ch mit dem Chef zu suchen. Kl\u00e4ren Sie hier offen Fragen Ihrerseits und holen sich ein Feedback auf die Qualit\u00e4t ihrer Arbeit. Dies ist auch eine gute Gelegenheit Ihrem Chef zu zeigen in welche Projekte Sie involviert sind, \u00fcberlegen Sie sich hierf\u00fcr zwei bis drei Fragen. Auch diese Fragen sollten Sie sorgf\u00e4ltig w\u00e4hlen, sonst fragen Sie wom\u00f6glich noch etwas das Sie selbst wissen sollten. Geben Sie eine eigene Einsch\u00e4tzung ab und vergewissern Sie sich, dass Sie damit richtig liegen.<\/p>\n<p>Gehen Sie motiviert an die Arbeit! Ergreifen Sie selbst die Initiative und warten Sie nicht, bis man Ihnen etwas \u00fcbertr\u00e4gt falls es keine neuen Aufgabenstellungen oder Projekte geben sollte.<\/p>\n<p>Finden Sie heraus welche Erwartungen Ihr Chef an Sie stellt . Er soll es so genau wie m\u00f6glich erkl\u00e4ren und dabei klare Aussagen machen.<\/p>\n<p>Ist der Chef dauerbesch\u00e4ftigt und hat keine Zeit f\u00fcr solche 5-Minuten-Meetings? Nicht verzagen, auch hier wissen wir Ihnen zu helfen. Drehen Sie den Spie\u00df doch einfach um! Anstatt dass Sie darauf warten bis Ihr Chef Ihnen etwas zeigt bzw. erkl\u00e4rt, machen Sie eine &#8220;Meldung&#8221; bei Ihm. Schreiben Sie ein Email oder eine Hausmitteilung und geben Sie einen \u00dcberblick \u00fcber den aktuellen Stand der Dinge. Zeigen Sie womit Sie arbeiten und bauen Sie auch hier ein Frage ein.<\/p>\n<h2>Informationen sammeln<\/h2>\n<p>Da Sie als Neuling nat\u00fcrlich die Arbeitswege und Hintergrundinformationen bez\u00fcglich der Projekte an welchen Sie mitarbeiten nicht kennen, ist es ganz nat\u00fcrlich, dass Ihnen die Einarbeitungsphase schwierig vorkommt. Sollten Ihnen Informationen fehlen oder Unsicherheiten auftauchen, dann ist Nachfragen noch die bessere Alternative als einen Fehler zu begehen. Recherchieren Sie das Problem und betrachten es aus verschiedenen Blickwinkeln. Zeigen Sie, dass Sie eigenst\u00e4ndig Versuche starten um die Antworten zu finden.<\/p>\n<p>Wenn Sie trotz aller Bem\u00fchungen Ihren Wissensdurst nicht stillen konnten und es noch einige L\u00fccken zu f\u00fcllen gibt, sollten Sie unbedingt darauf achten, Ihre Probleme oder Wissensl\u00fccken so konkret wie m\u00f6glich zu schildern. Formulieren Sie eine Frage die man konkret beantworten kann, ein &#8220;ich komme nicht weiter&#8230;&#8221;, macht es Ihren Kollegen nicht leicht, Ihnen zu helfen.<\/p>\n<h2>Zuverl\u00e4ssigkeit &#8211; Prio 1<\/h2>\n<p>Eines der wichtigsten Dinge die der Arbeitgeber vom Angestellten sehen will, ist Zuverl\u00e4ssigkeit. Diese Tugend ist ungeheuer wichtig um schneller in verantwortungsvollere und somit karrieredienlichere Aufgaben miteinbezogen zu werden. Gerade in der Probezeit ist dies vom Arbeitnehmer gefordert.<\/p>\n<p>Zu Beginn wird Neulingen noch viel verziehen &#8211; Unzuverl\u00e4ssigkeit geh\u00f6rt aber ganz sicher nicht dazu.<\/p>\n<p>Wenn bereits in der Anfangsphase des Arbeitsverh\u00e4ltnisses Aufgaben nicht erf\u00fcllt oder Termine nicht eingehalten werden macht man nicht nur schlecht von sich Reden sondern schadet seinem Image nachhaltig. Fehler dieser Art wieder auszub\u00fcgeln ist sehr schwer.<\/p>\n<p>Seien Sie von Anfang an zuverl\u00e4ssig! Zu Beginn vielleicht sogar etwas mehr, als Sie es sonst sind. Wenn Sie Termine nicht einhalten k\u00f6nnen, so besprechen Sie dies rechtzeitig mit Ihren Kollegen und Chefs und begr\u00fcnden Sie den ben\u00f6tigten Aufschub.<\/p>\n<h2>Termine einhalten<\/h2>\n<p>Um nicht dauernd in Termindruck zu geraten und einen geregelteren Arbeitstag ohne unvorhergesehene Meetings oder Seminare zu haben, gibt es einige einfache Dinge, die man beachten sollte:<\/p>\n<ul>\n<li>Planen Sie Ihre Arbeitszeit. Rechnen Sie dabei mindestens 20 bis 30 Prozent zus\u00e4tzlich f\u00fcr Unvorhergesehenes.<\/li>\n<li>Setzen Sie Priorit\u00e4ten, eine Liste kann Ihnen hierbei helfen.<\/li>\n<li>Pflegen Sie Ihren Kalender und sie haben alle Termine im Blick.<\/li>\n<li>Bewahren Sie den \u00dcberblick. Dazu geh\u00f6rt unter anderem ein aufger\u00e4umter Schreibtisch und ein sinnvolles Ablagesystem.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Absichern durch Protokolle<\/h2>\n<p>Um bei Infogespr\u00e4chen oder Meetings Missverst\u00e4ndnissen vorzubeugen, sollten Sie sich angew\u00f6hnen, Protokolle zu f\u00fchren. Schreiben Sie alles wichtige mit, um immer auf dem laufenden zu sein und vor allem Ihre Arbeitsgebiete zu erfahren.<\/p>\n<p>Die wichtigsten Punkte eines Protokolls sind Datum, Gespr\u00e4chspartner, Vereinbarungen und Absprachen, Zust\u00e4ndigkeiten (wer macht was?) und nat\u00fcrlich Infos und Details zu den besprochenen Themen. Manche Unternehmen haben eigene Schreiber f\u00fcr Besprechungen die im nachhinein ein Protokoll verschicken, doch stehen dort nicht die f\u00fcr Ihre T\u00e4tigkeiten wichtigen Einzelheiten zu den Projekten. Ein weiterer Vorteil: Der Chef sieht das Engagement Ihrerseits. Wahrscheinlich wird nicht jeder Ihrer Kollegen mitschreiben, und 30% von denen die mitschreiben malen Karikaturen oder zeichnen die Umrisse der Quadrate auf einem karrierten Notizblock nach.<\/p>\n<p>Tun Sie es ihnen nicht gleich, denn Mitschreiben ist wichtig! Passen Sie sich der internen Kommunikationsart des Hauses an, indem Sie gebr\u00e4uchliche Abk\u00fcrzungen verwenden und sich zun\u00e4chst an bestimmte Abl\u00e4ufe halten.<\/p>\n<h2>Stehen Sie zu Ihren Fehlern<\/h2>\n<p>Sie als Neuling sind besonders gef\u00e4hrdet, Fehler zu machen. Sollten Sie trotz all unserer Ratschl\u00e4ge einen Fehler begangen haben, so bleiben Sie ruhig. In der Einarbeitungsphase kann das schon mal passieren. Aus Fehlern sollte man dennoch lernen. \u00dcberlegen Sie sich, wo der Ursprung des Problems lag und versuchen Sie, dieses zu l\u00f6sen.<\/p>\n<p>Betrachten Sie auch hier das Problem aus verschiedenen Winkeln um die bestm\u00f6gliche L\u00f6sung zu erarbeiten. Stehen Sie zu den Fehlern, denn fr\u00fcher oder sp\u00e4ter stellt sich heraus wer die Schuld tr\u00e4gt. Au\u00dferdem zeigen Sie dadurch R\u00fcckgrat und Ehrlichkeit, zwei weitere wichtige Tugenden eines Arbeitnehmers. Versuchen Sie auf keinen Fall, anderen die Schuld in die Schuhe zu schieben. Das kann b\u00f6se ins Auge gehen.<\/p>\n<p>Zeigen Sie, dass Sie sich Gedanken \u00fcber den begangenen Fehler machen. Bringen Sie nach Ihrem &#8220;Gest\u00e4ndnis&#8221; Vorschl\u00e4ge zur Schadensbegrenzung an, um den Schaden so gering wie m\u00f6glich zu halten.<\/p>\n<p>Ma\u00dfnahmen die helfen, den gleichen Fehler kein zweites Mal zu begehen und den Projektverlauf zu optimieren kommen immer gut an und bringen vielleicht ein paar Bonuspunkte.<\/p>\n<p>Wie erw\u00e4hnt sollten Sie jeden Fehler nur einmal machen. Also konzentrieren Sie sich und treten Sie nicht mehrmals in das gleiche Fettn\u00e4pfchen.<\/p>\n<h2>Das Ende der Probezeit<\/h2>\n<p>Besonders gegen Ende der Probezeit stellen sich f\u00fcr den Arbeitgeber mehrere wichtige Fragen, doch die zwei wichtigsten sind wohl:<\/p>\n<ul>\n<li>Entspricht Ihre erbrachte Leistung den gestellten Anspr\u00fcchen?<\/li>\n<li>Passen Sie als Person in das Team und in das Unternehmen?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Nun gilt es f\u00fcr beide Seiten ein Res\u00fame zu ziehen und sich alles noch einmal durch den Kopf gehen zu lassen. Stellen Sie sich beispielsweise Fragen wie:<\/p>\n<ul>\n<li>Entspricht das Arbeitsgebiet Ihren Vorstellungen?<\/li>\n<li>Sind die Kollegen und Vorgesetzten in Ordnung?<\/li>\n<li>Wollen Sie dort langfristig arbeiten?<\/li>\n<li>Ist die Bezahlung gerecht?<\/li>\n<\/ul>\n<p>So werden Sie sich bewusst, ob nach der Probezeit ein l\u00e4ngerer oder gar unbefristeter Arbeitsvertrag ansteht, oder ob Sie ein weiteres Mal am Arbeitsmarkt-Karussell drehen wollen.<\/p>\n<p>Die Probezeit kann auf mehrere Arten enden, in den meisten Unternehmen geht die Probezeit bei Stillschweigen in ein festes Arbeitsverh\u00e4ltnis \u00fcber. Andere Unternehmen f\u00fchren am Ende der Probezeit noch ein Gespr\u00e4ch. Hier wird oft neu \u00fcber das Gehalt verhandelt und dieses den Leistungen angepasst, bevor ein festes Arbeitsverh\u00e4ltnis entsteht. Je nach Leistung gewinnt oder verliert Ihr Gehaltsscheck an Wert. Dies ist die Gelegenheit f\u00fcr beide Seiten letzte Unklarheiten zu kl\u00e4ren.<\/p>\n<p>Je nachdem, welcher der vielen Arten an Vorgesetzten Ihr neuer Chef angeh\u00f6rt, kann Sie im Abschlussgespr\u00e4ch ein Kaffeekr\u00e4nzchen oder ein Hurricane erwarten. Normalerweise verlaufen diese Gespr\u00e4che jedoch gepflegt und h\u00f6flich ab, also keine Angst, da sitzt auch nur ein Mensch hinter dem gro\u00dfen Schreibtisch&#8230;<\/p>\n<p>&#8230;der genauso angefangen hat wie Sie!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Probezeit ist ein gegenseitiges Beobachten und Bewerten. Sie haben das Bewerbungsgespr\u00e4ch erfolgreich hinter sich gebracht, den Vertrag unterschrieben und somit den Schritt durch die T\u00fcr getan. Sehr gut, doch erinnern Sie sich an Ihren ersten Schultag? Als Sie diesen Schritt ins Klassenzimmer gehen mussten um einen Platz zu finden? 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