Nebenjob als Taxifahrer

Viele Menschen sitzen gern am Steuer eines Autos, und wenn man diese Leidenschaft zum Beruf machen will, ist Taxifahrer eine sehr gute Möglichkeit, dies zu tun. Wer man einmal mitten in der Nacht vor einer verschlossenen U-Bahn-Station stand oder mit mehrfachem Umsteigen und viel Gepäck in der Hand zum Flughafen fahren musste, der weiß, wie bequem und unkompliziert das Taxifahren als Fahrgast ist. Man ruft einfach in der Taxizentrale an und sagt, wann man ein Taxi braucht, und schon muss man sich um den Transport nicht mehr kümmern.

Aufgabenbereich

Ein Taxifahrer transportiert Menschen nach deren Wünschen von einem Ort zum anderen. Dies tut man in einem als Taxi gekennzeichneten Fahrzeug, das meist von einer Taxigesellschaft zur Verfügung gestellt wird. Das Taxi verfügt über ein Taxameter, ein elektronisches Gerät, das den Fahrpreis ermittelt. Häufig werden aber nicht nur Passagiere transportiert, sondern auch Kurierdienste gemacht und Einkaufsdienste im Auftrag eines Kunden erledigt. Es kann auch dazu kommen, dass ein Taxifahrer bspw. vom ADAC darum gebeten wird, Starthilfe bei einem liegengebliebenen Auto zu leisten. Manchmal fährt man auch kranke Menschen ins Krankenhaus oder von dort nach Hause, wofür man Geld von der Krankenkasse des Kranken erhält.

Voraussetzungen

Um als Taxifahrer arbeiten zu dürfen, braucht man einen Führerschein zur Fahrgastbeförderung. Dafür muss man mindestens 21 Jahre alt sein, bereits seit zwei Jahren über einen Führerschein der Klasse B verfügen, ein makelloses polizeiliches Führungszeugnis haben und körperlich und psychisch nachweislich dazu in der Lage sein, Personen zu transportieren. Außerdem sollte man über Ortskenntnis in der Region, in der man eingesetzt werden will, verfügen. Der Führerschein zur Fahrgastbeförderung wird für fünf Jahre ausgestellt, kann danach aber verlängert werden. Da die Kosten zur Ausstellung mit ca. 250 Euro für alle benötigten Papiere recht hoch ist, ist der Beruf als Studentenjob oder als 450-Euro-Job nur bedingt geeignet. Als längerfristiger Zweitjob kommt er jedoch sehr wohl in Frage.

Arbeitszeiten

Die besten Zeiten, um als Taxifahrer gut beschäftigt zu sein, sind der späte Abend, wenn die öffentlichen Verkehrsmittel nur noch eingeschränkt fahren, sowie das Wochenende. Somit ist Taxifahren ein guter Nebenjob für Menschen, die sich ein Zweiteinkommen verdienen wollen, wenn sie am Abend und am Wochenende Zeit haben. Laut Gesetz darf ein Taxifahrer nicht mehr als acht Stunden pro Werktag arbeiten; diese Zeit kann aber mittels einer schriftlichen Vereinbarung im Arbeitsvertrag auf bis zu zehn Stunden verlängert werden. Als Arbeitszeit zählt dabei sowohl die Zeit, in der das Taxi gefahren wird, als auch die Wartezeit auf Aufträge. Nach bestimmten Arbeitszeiten müssen Pausen eingelegt werden.

Verdienstmöglichkeiten

Je nach Region sind die Verdienstmöglichkeiten unterschiedlich. Meist ist es so, dass man einen bestimmten Anteil am eingenommenen Umsatz als Lohn behalten kann. Dieser Anteil liegt dann zwischen 30 und 45 Prozent. Der Verdienst richtet sich also nach der Arbeitszeit, den Aufträgen und den Orten, an denen man auf Kunden wartet. Man kann sich seinen regulären Lohn durch diverse Zuschläge erhöhen. Wie überall im Dienstleistungsgewerbe kann man auch als Taxifahrer Trinkgelder von seinen Kunden bekommen. Außerdem gibt es Nachtzuschläge, Aufpreise für mehr als vier transportierte Personen oder für Tiere, für Kurierdienste oder für das Tragen von Gepäckstücken bis zur Haustür des Kunden.


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