Nebenjob als Call-Center-Agent

Der Job eines Call-Center-Agents kann hart und anstrengend sein, da diese Arbeit in der Regel im Akkord abgeleistet wird. Wer redegewandt ist, sich schnell auf neue Situationen einstellen kann und zeitlich flexibel ist, der ist für diese Arbeit unter Umständen geeignet.

Zuvor gilt es jedoch zu unterscheiden, ob jemand im Outbound (Verkauf und Akquise, sprich der Agent ruft mögliche Kunden von sich aus an um diese für ein Unternehmen zu gewinnen) oder im Inbound (der Kunde ­ruft den Agent an, z.B. eine Kundenhotline) arbeiten möchte. Im Nebenjob kann man als Call-Center-Agent gut arbeiten, da diese Tätigkeit häufig 24 Stunden an sieben Tagen die Woche gefragt ist (auch Sonn- und Feiertags).

Aufgabenbereich

Wie bereits oben kurz erläutert, ist zu unterscheiden, ob man im In- oder Outbound telefoniert. Beide unterscheiden sich grundlegend. Während man im Outbound ausschließlich darauf fixiert ist, verschiedene Produkte zu verkaufen und so Kunden an ein Unternehmen zu binden oder Meinungsforschung zu betreiben, sieht es im Inbound ganz anders aus. Hier berät man Kunden zum Beispiel im Bereich von unterschiedlichen Produkten, betreut die Kunden bei Fragen zu Rechnungen, hilft bei technischen Problemen und vieles mehr.

Sowohl Outbound als auch Inbound kann in allen möglichen Bereichen erfolgen. Beispiele sind: Telefongesellschaften, Versicherungen, Autofabrikanten, Gewinnspielhotlines, technische Kundenbetreuungen, Spendenhotlines und vieles mehr.

Voraussetzungen

Grundlegende Voraussetzungen sind eine gute sprachliche Ausdrucksweise, eine deutliche Aussprache (einige Unternehmen stellen ausschließlich Mitarbeiter ein, die akzentfreies Hochdeutsch spreche), eine möglichst angenehme Telefonstimme und natürlich eine entsprechende Bildung im ausgeübten Bereich. Wer beispielsweise für eine Telefongesellschaft telefoniert, der sollte sich nicht nur mit den Tarifen der jeweiligen Gesellschaft bis ins kleinste Detail auskennen, sondern unter Umständen auch technisches Wissen im Bereich DSL, ISDN, Analogtelefonie, Voice-over-IP und Ähnlichem im Repertoire haben.

Außerdem braucht man im Nebenjob als Call-Center-Agent eine hohe Konzentrationsfähigkeit und sollte auch in Stresssituationen nie den Kopf verlieren. Stress wird in diesem Job groß geschrieben. In der Regel werden pro Stunde 12 Gespräche oder auch mehr verlangt und der Kunde soll dennoch zufrieden sein soll. Zudem ist nicht jeder erfreut, wenn er einen Werbeanruf erhält oder sogar ärgerlich gestimmt, wenn er aufgrund eine Problems an Ihre Hotline gerät. Als Call-Center-Agent unternimmt man stets eine Gratwanderung zwischen Qualität und Quantität und die Gespräche können sich im Tonfall sehr stark unterscheiden.

Arbeitszeiten

Wie bereits erwähnt, arbeiten die meisten Call-Center-Agents in einem Schichtsystem 24 Stunden an 7 Tagen in der Woche, wobei dies ausschließlich für die Inboundtelefonie gilt. Niemand wird einen möglichen Kunden im Outbound außerhalb normaler Tageszeiten anrufen. Als Nebenjob, als Aushilfe oder als Minijob ist diese Art der Arbeit ideal. Sie wird von vielen Studenten, Müttern (weniger von Rentnern) und Menschen die ein Zweiteinkommen benötigen, ausgeführt. Ebenso kann diese Arbeit im Homeoffice bzw. in Heimarbeit ausgeführt werden. Doch leider bieten diese Möglichkeit nur sehr wenige Call-Center-Betreiber an, da die Betreiber die Mitarbeiter gerne unter “Kontrolle” haben wollen.

Verdienstmöglichkeiten

Die Verdienstmöglichkeiten sind sehr unterschiedlich. Es gibt im Inbound meistens ein monatliches Festgehalt, welches von Unternehmen zu Unternehmen sehr stark schwanken kann. Dumpinglöhne von 5,- oder 6,- Euro die Stunde/brutto waren vor dem Mindestlohn Gesetz keine Seltenheit. Da der Mindestlohn nun Gesetz ist, sind Löhne um 10 Euro durchschnittlich möglich.

Im Outbound gibt es in der Regel nur ein geringes Fixum und der Rest wird durch erfolgreiche Verkäufe aufgestockt. Hier sind mehrere Tausend Euro im Monat keine Seltenheit, doch nicht jeder ist für den Verkauf geboren. Auch im Inbound gibt es Prämien, die man meistens jedoch nur schwer bis gar nicht bekommt, da die Leistungen für solch eine Prämie fast unmöglich zu erbringen sind. Die geforderte Anzahl an Gesprächen in Verbindung mit hoher Qualität und entsprechendem Verkaufserfolg sind meist nur schwierg zu erreichen.


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